Über mich Wer ist Eva Siebenherz?

Ich, Eva Siebenherz, wurde am 11. Oktober 1959 in Dresden geboren und habe meine Autobiografie „Tränen aus Eis oder Das gestohlene Leben“ erstmals 2008 veröffentlicht. Erste Schreibversuche unternahm ich schon  als Jugendliche in der DDR, wo ich auch an Kinder- und Jugendliteraturwettbewerben teilnahm.

Ebenfalls Texte für Jugendzeitschriften in der DDR, z. B. Trommel, FRÖSI, Neues Leben, ABC-Zeitung oder Eulenspiegel habe ich verfasst. Nach einer längeren Schreibpause begann ich in den 1990er Jahren wieder zu schreiben. Seit dem Jahr 1995 arbeitete ich an meiner Autobiografie „Tränen aus Eis“, die ich 2007 fertig stellte und veröffentlichte. Sie handelt von meinem Leben im Konflikt mit dem System der DDR und der folgenden Zwangsadoption meiner Kinder. In den folgenden Jahren schrieb ich eine Reihe unterschiedlicher Texte und Veröffentlichungen, z. B. ein Kinderbuch, satirische Märchen etc.. Aktuell arbeite ich an weiteren Kinderbüchern und anderen Projekten.

Jugend und Leben
Von meiner Mutter abgelehnt, wurde ich als Jugendliche zur Herumtreiberin,  und kam mit dem Gesetz in Konflikt, habe früh geheiratet und bekam zwei Söhne. Nach meiner Verhaftung im Jahr 1982 und dem damit verbundenen Entzug des Sorgerechts, wurde einer meiner Söhne zwangsweise zur Adoption freigegeben, während der Andere vorerst in ein Kinderheim und später zum leiblichen Vater kam. Der Kontakt brach deshalb vollständig ab. Nach meiner Ausreise nach Westdeutschland im Jahr 1986 und dem Fall der Mauer, begann ich mit der Suche nach meinen beiden Söhnen und meinem Vater, den ich 1995 bzw. und die Kinder 2005 fand. Das Wiedersehen blieb vorerst ohne ein glückliches Ende.

Auf Grund meines persönlichen Erlebens gründete ich 2008 den „Suchpool DDR-Bürger“ und suchte seitdem mit einem Team nach vermissten Menschen. Im Jahr 2009 wurde er in „Internationaler Personensuchpool“ umbenannt und sein Tätigkeitsfeld entsprechend erweitert. Bis Mitte 2012 wurden knapp 1500 vermisste Menschen gefunden. Im Jahr 2011 war ich außerdem die Initiatorin und Mitbegründerin von „MissingScout“, einer internationalen Vermisstendatenbank.

Ende 2013 war ich ausgebrannt, wurde schwer krank und gab aus diesem Grunde 2014 den Personensuchpool ab und löste die Interessengemeinschaft auf. Der Internationale Personensuchpool wird seitdem von einem Tiroler Team in meinem Sinne weiter geführt.